2. Bremer Fachkongress Industrie 4.0

Über 100 Teilnehmer diskutierten über die Digitalisierung der Industrie

Redner des 2. Bremer Fachkongress Industrie 4.0 v.l.n.r: Kai Stührenberg (WFB), Matthias Brucke (embeteco GmbH & Co. KG), Stefan Menge (Achtwerk GmbH & Co. KG), Christian Dittmer-Peters (SALT AND PEPPER Consulting GmbH & Co. KG), Dr. Thomas Schüler (SALT AND PEPPER Software GmbH & Co. KG), Tim Domagalla (Materialise GmbH), Jan Mohrmann (SWMS Systemtechnik Ingenieurgesellschaft mbH Oldenburg), Marko Schluroff (SALT AND PEPPER Holding GmbH & Co. KG), Axel Schüßler (IoT connctd GmbH)

Bremen, 24.06.2016 – Am vergangenen Dienstag lud SALT AND PEPPER gemeinsam mit der Bremer Wirtschaftsförderung und dem Verband Automotive Nordwest zum 2. Bremer Fachkongress Industrie 4.0 ein. Der Mix aus Vorträgen, einer Werksbesichtigung, konkreten Produktpräsentationen und der Möglichkeit des Netzwerkens zwischen den Programmpunkten kam bei den über 100 Teilnehmern sehr gut an.

Der Fokus des 2. Bremer Fachkongresses lag in diesem Jahr auf den Anforderungen an Zulieferer sowie auf praktischen Beispielen konkreter Industrie 4.0 Produkte. Ziel der Veranstaltung war es, den Austausch zwischen den Akteuren zu fördern, um Herausforderungen besser begegnen, Bedenken entkräften und Wege zur erfolgreichen Implementierung digitaler Elemente aufzeigen zu können.

Marko Schluroff, Geschäftsführer der SALT AND PEPPER Holding GmbH & Co. KG, führte durch den Kongress und sagt zufrieden: „Wir haben beim 2. Bremer Fachkongress erneut unterschiedliche Akteure der Industrie 4.0 zusammengebracht und die Debatte durch unterschiedliche Perspektiven bereichert. Ich möchte mich bei allen Rednern und Teilnehmern bedanken und freue mich auf eine Fortsetzung.“

Gleich zu Beginn stellte Hans-Georg Tschupke, Abteilungsleiter Innovation der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) fest: „Es gibt keine „one fits all Lösung“ für alle, jeder muss eine individuelle Lösung für seinen Betrieb finden“ und setze damit den Tenor für den Tag, den sein Kollege Kai Stührenberg in seinem Vortrag wieder aufgriff. Herr Stührenberg zog zudem die Verknüpfung zwischen Industrie 4.0 und Arbeit 4.0 und stellte die Bedeutung der Mitarbeiter und die Erfordernis veränderter Arbeitsbedingungen für eine erfolgreiche Digitalisierung heraus.

Axel Schüßler, Co-Founder & Director Business & Product Development der IoT connctd GmbH, machte im Anschluss deutlich, wann die „Smart Industry” für ihn beginnt, nämlich dann, wenn nicht der Mensch mit den Dingen, sondern die Dinge untereinander agieren.

Ein Highlight der Veranstaltung war die Werksbesichtigung der Materialise GmbH, führender Anbieter von 3D-Druck-Software und Dienstleister für Additive Fertigung, durch die die Teilnehmer in die beeindruckende Welt der Möglichkeiten des 3D-Druckes eintauchen konnten.

Christian Dittmer-Peters, Director der SALT AND PEPPER Consulting GmbH & Co. KG, stellte im Nachgang „lessons learned“ aus Industrieprojekten im Kontext Industrie 4.0 vor und hob hervor, dass bei der Digitalisierung immer die Geschäftsprozesse und der Einfluss auf die Wertschöpfung im Fokus stehen müssen, nicht die digitalen Hilfsmittel selbst.

Den Abschluss bildeten sogenannte 3-Minuten-Pitches, in denen vier Experten innovative Industrie 4.0 Produkte präsentierten – darunter Jan Mohrmann, SWMS Systemtechnik Ingenieurgesellschaft mbH, Dr. Thomas Schüler, SALT AND PEPPER Software GmbH & Co. KG., Stefan Menge, Achtwerk GmbH & Co. KG und Matthias Brucke, embeteco GmbH & Co. KG. Unter anderem ging es um eine Virtual Reality Anwendung für die Automobilbranche und eine Cloud Plattform für Werkstatt-, Händler- und Servicenetzwerke.

Der 2. Bremer Fachkongress hat deutlich gemacht: Die Digitalisierung der Industrie schreitet in großen Schritten voran, gleichzeitig gibt es gerade im Mittelstand viele Fragezeichen, die es durch ein gezieltes Vorgehen und individuelle Lösungen in den nächsten Jahren zu beantworten gilt.

Pressekontakt
Anna Augar / Manager Marketing & Kommunikation +49 (421)691070-24
a.augar@salt-and-pepper.eu


Über die SALT AND PEPPER Gruppe
SALT AND PEPPER entwickelt fortschrittliche Technologie- und Software-Lösungen und erbringt wertschöpfende Beratungsleistungen für die Industrie. Das Unternehmen beschäftigt rund 400 Ingenieure, Informatiker und Management Consultants an deutschlandweit neun Standorten sowie zwei Standorten in China. SALT AND PEPPER ist in drei Kompetenzfeldern tätig: Im Bereich Technology Consulting erbringt das Unternehmen on- und offsite Engineering-Services und agiert als umfassender Entwicklungspartner zur Stärkung der Innovationskraft seiner Kunden. Im Management Consulting optimiert SALT AND PEPPER Prozesse und Systeme anhand erprobter Methoden in einem gemeinsamen, lösungsorientierten Vorgehen und erhöht auf diese Weise die Wertschöpfung seiner Industriekunden. Im Bereich Software Solutions entwickelt das Unternehmen im eigenen Kompetenzzentrum individuelle Software-Lösungen. Gegründet 2008 bedient SALT AND PEPPER mittlerweile sieben Zukunftsbranchen, darunter die Automobilindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau, die Energiebranche und die Luft- und Raumfahrtindustrie. Zahlreiche OEMs und Unternehmen wie Miele, Claas, Rheinenergie, ZF, KUKA und EWE greifen auf die Kompetenzen des Unternehmens zurück.

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