Future Story

SALT AND PEPPER Insight – Expert-Sharing im Fokus

sind Dienstleister die heimlichen Helden im Kampf gegen den Fachkräftemangel? Gerade Vertragsformen wie Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ) und Konzepte wie Expert-Sharing bieten Unternehmen gute Möglichkeiten, an Expertenwissen zu gelangen.

Laut unseres SALT AND PEPPER Surveys schätzen 72 % der befragten Führungskräfte die Flexibilität, die eine klassische Arbeitnehmerüberlassung bietet.

Insbesondere das Expert-Sharing – ein:e Fachexpert:in arbeitet projektbezogen für unterschiedliche Unternehmen – kommt bei den Arbeitgebern gut an: 67 % der Führungskräfte können sich das Modell vorstellen. Es scheint, dass Unternehmen von geteiltem Know-how profitieren könnten, indem sie Expertise nach Bedarf nutzen und Kosten teilen.

Unsere Studie zeigt auch: Mitarbeitende von Personaldienstleistern sind beliebt. Denn sie gelten als kompetent sowie agil und verfügen über umfassende Erfahrungen in der Projektarbeit.

Grafik, die die Gründe von Arbeitgebern für die Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern zeigt und dabei Erfahrung, Flexibilität und Fachwissen hervorhebt.
Balkendiagramm, das die Prioritäten für Arbeitssuchende mit Prozentsätzen für verschiedene Faktoren wie Work-Life-Balance, vielfältige Aufgaben und projektbasierte Arbeit zeigt.

Fachwissen on Demand: Unsere Lösungen für den Personalbedarf

Markus Wolfgramm, Business Unit Director SALT AND PEPPER Technology:

„Mehr denn je stehen Führungskräfte vor der Herausforderung, talentierte Fachkräfte zu finden und zu binden, um ihren Geschäftserfolg sicherzustellen. Spezialisierte Dienstleister wie wir bieten nicht nur hochqualifizierte Expert:innen, sondern auch Lösungen, um den Bedarf an Fachkräften flexibel und effizient zu decken. Durch die Zusammenarbeit mit Dienstleistern können Unternehmen auf ein breites Spektrum an Fachwissen zugreifen und gleichzeitig Kosten sparen. Dies ermöglicht es, Projekte termingerecht und mit höchster Qualität umzusetzen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.“

Expert-Sharing: Grundlegender Wandel der Arbeitswelt?

Expert-Sharing könnte einen revolutionären Ansatz darstellen, um den Mangel an Fachkräften zu bewältigen. Warum revolutionär? Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Die traditionelle Vorstellung von langfristiger Unternehmensloyalität weicht einer neuen Realität. In ihr gewinnt die individuelle Erfahrung und Entwicklung am Arbeitsplatz immer mehr an Bedeutung. Heutzutage steht nicht mehr allein der Arbeitgeber im Mittelpunkt, sondern vielmehr die Arbeit selbst. Arbeitnehmende suchen nach Tätigkeiten, die nicht nur ihren Lebensunterhalt sichern, sondern ihnen auch Freude bereiten, flexibel und sinnstiftend sind sowie persönliches Wachstum ermöglichen. In diesem Kontext werden Dienstleister, die eine Vielzahl spannender Projekte anbieten können, zunehmend attraktiver. Der Fokus verschiebt sich weg von der Frage „Welcher Arbeitgeber passt zu mir?“ hin zu „Welche Arbeit passt zu mir?“.

Dieser Paradigmenwechsel spiegelt sich auch in den Einstellungen der jüngeren Generationen wider. Statt sich ausschließlich auf einen Arbeitgeber zu konzentrieren, suchen sie nach flexiblen Arbeitsmodellen und vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. Die Akzeptanz von Expert-Sharing bei Führungskräften ist ein weiteres Zeichen dafür, dass diese Entwicklung bereits im Gange ist und an Dynamik gewinnt.

Win-win-Situation für alle Beteiligten

Beim Expert-Sharing arbeiten Fachexpert:innen projektbezogen parallel für verschiedene Unternehmen. Dadurch bringen sie ihre Kenntnisse und Erfahrungen in unterschiedliche Arbeitsbereiche ein.

Die Vorteile des Expert-Sharing liegen auf der Hand:

  • Unternehmen können flexibel auf ihre individuellen Bedürfnisse reagieren und den Bedarf an Fachkräften projektbezogen decken.
  • Unternehmen greifen auf ein breites Spektrum an Fachwissen zu – ohne langfristige Arbeitsverträge eingehen zu müssen.
  • Fachexpert:innen haben gleichzeitig die Möglichkeit, ihre Kompetenzen in verschiedenen Branchen und Projekten weiterzuentwickeln.
Wissensaustausch zwischen unternehmen a und unternehmen b über einen experten.

Beispiel: Wie wir Expert-Sharing anwenden

Aber wie sieht das in der Praxis aus? Nehmen wir an Unternehmen A sucht dringend nach Softwareentwickler:innen für ein neues Projekt. Die interne Suche gestaltet sich schwierig. Gleichzeitig hat Unternehmen B über einen Personaldienstleister wie uns bereits einen erfahrenen Softwareentwickler gestellt bekommen. Dieser Experte arbeitet derzeit nicht in Vollzeit für Unternehmen B und kann daher projektbezogen auch für Unternehmen A zur Verfügung stehen.

In dieser Konstellation kann der Experte seine Fachkenntnisse und Fähigkeiten optimal nutzen – indem er sowohl für Unternehmen A als auch für Unternehmen B tätig ist, je nach den aktuellen Anforderungen der Projekte. Unternehmen A und B können von dieser flexiblen Lösung profitieren, da sie keine langfristigen Arbeitsverträge eingehen müssen und dennoch Zugang zu hochqualifizierten Expert:innen erhalten.

Wir hoffen, dass unsere Einblicke hilfreich waren. Unser Ziel ist es, Ihnen zu zeigen, wie Expert-Sharing Ihnen helfen kann, den Fachkräftemangel erfolgreich zu bekämpfen.

Kontaktieren Sie gern Markus Wolfgramm direkt, um abzusprechen, ob und wie Expert-Sharing für Ihr Unternehmen funktionieren kann.

Pressekontakt

Martin Löwe
Manager Externe Kommunikation / Pressesprecher